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Archiv der Kategorie TerzinTakt Konzertnachlese

Terz In Takt: Stimmen zum letzten Konzert

“Das war das beste Konzert , in der gesamten Aufführungsreihe. Zumindestens was die Beleuchtung betrifft. Alle Gesichter waren gut zu sehen.”
(Mathias, Beleuchter)

“Es war wieder wundervoll, bei Ihnen Singen zu können.”
(Sven zum Gastwirt im Freizeitzentrum Stieghorst)

“Das Stück ” In der Bar zum Krokodil”  ist ja grandios den Nil/ Bach runter gegangen.”
(Alfred, Chormitglied)

“Ihr singt immer die Lieder, die wir gerne singen würden, aber nicht dürfen.”(Stimmen von Mitgliedern aus einem anderen Chor)

“Grauenvoll. So kann man doch nicht auftreten.
(Georg)

“Es hat mir wieder wunderbar gefallen.”
( Meine Mutter, 84 Jahre)

Konzertkritik in der Neuen Westfälischen

Ich war noch niemals beim Friseur

Vier Bielefelder Chöre begeisterten in der Oetkerhalle

VON NADINE MÖLLER

Neue Westfälische vom Montag den 30. November 2009

Bielefeld. „TerzInTakt“ verwandelt die Oetkerhalle in einen Friseursalon. Gemeinsam mit drei weiteren Chören aus Bielefeld stehen sie vor einem vollen Saal und besingen allerlei Haariges.

Dem Publikum wird an diesem Abend ein buntes Programm mit verschiedenen Musikrichtungen, Choreografien und Emotionen geboten. Aber vor allem präsentieren die Laienchöre ihr musikalisches Können.

„Ich war noch niemals in New York“ wird im lustig-tragischen Programm „Haarsträubend“ von TerzInTakt zu „Ich war noch niemals beim Friseur“. Sie haben passend zum Thema bunte und strubbelige Perücken dabei, blättern in Modezeitschriften, beklagen sich über Haarausfall und Spliss und loben Alfredo, den besten Friseur der Welt .

Mit Haaren hat „KlangArt“ dagegen nichts zu tun. Sie singen im Lied „superkalifragilistisch expiallegetisch“ aus Mary Poppins von etwas überirdisch Schönem, das zerbrechlich ist und sühnen muss. Das bedeutet nämlich das Kunstwort aus dem Musical. Dann geht es mit den Sängern und Sängerinnen nach Schweden, um später bei irischen Volksliedern anzukommen.

Berechtigt ist die Frage nach dem roten Faden des Programms, der durch die Kleidung des Chors dargestellt wird: Alle tragen schwarze Kleidung mit roten Schals als Gürtel oder andere Accessoires in Rot. Thomas Wolff, Schauspieler am Stadttheater, stellt am Ende fest, dass dieser Faden eigentlich die Musik an sich ist – also ein roter Faden, der sich durch den gesamten Abend zieht.

„Quintenkomplott“ hat den Ruf, ein ernster Chor in der freien Szene zu sein, und dem wird er auch an diesem Abend gerecht. Gekleidet in Schwarz-Weiß singen sie klassische Volkslieder und Gedichtvertonungen von Rilke und Heine, die einen melancholischen Grundton haben. So bilden sie den ernsten Part der Veranstaltung.

Nach Quintenkomplott betritt eine bunte Gruppe die Bühne – die „Chit Chat Company“. Sie bringt am Ende des Abends mit ihrer Choreografie noch mal Bewegung in die Veranstaltung. Als einziger Chor mit Gitarren-Begleitung starten die Sängerinnen und Sänger mit einem Lied von den „Mamas and the Papas“, um sich dann dem Jazz über den Song „My Favourite Things“ zu nähern und mit „Bebop“ voll ins Genre einzusteigen.

Am Ende der Vorstellung bekommen auch die musikalisch Begabten im Publikum noch mal die Gelegenheit, mit allen vier Chören gemeinsam zu singen. Danach gehen alle zufrieden nach Hause – Applaus gab es jedenfalls reichlich.

Insgesamt ein runder, unterhaltender Abend mit vielen Lachern, etwas Melancholie und toller musikalischer Leistung der Chöre.

Terz In Takt Konzert gestern im Movie

Lange Schlangen vor dem Movie am Hauptbahnhof. Würden noch Karten an der Abendkasse zu bekommen sein?
Die beiden restlos ausverkauften Konzerte  von Terz in Takt unter dem Motto: Waschen, Schneiden, Singen, im Movie am letzten Freitag und Samstag, wurden den Erwartungen seines Publikums vollends gerecht. Die Konzerte wurden mit frenetischem Applaus und mehreren  Zugaben am Ende des Konzertes belohnt.
Bis dahin begleitete das Publikum den Chor mit seiner Chorleiterin Kerstin Harms und unter klavierspielerischer Begleitung von Ludger  Funke, durch eine schmissige Klangreise, aus Lieder rund um einen Friseursalon. Lieder wie sie in dieser Art nur selten zusammengestellt und szenisch dargestellt werden und durch die der Friseuremeister Alfredo und seine zahlreichen Kunden, (allesamt Chormitglieder) das Publikum führte.

Der Welterfolg von Udo Jürgens mit dem Text ” Ich war noch niemals beim Friseur”  wurde vom Publikum launig mitgesungen, Peter Tschaikowskys kleine Wolke wurde in “Graue Locke” gewandelt und  mit Trauerbekundungen  vom den Zuhörern versehen, Ti amo wurde frenetisch bejubelt ( besonders die drei Bäße) und als Zugabe forderte das Publikum  noch einmal den Entertainer-Rag (mit den zwei Läusen in der Hauptrolle)

Terz In Takt Konzerte haben derweil Kultstatus in Bielefeld, und das Movie war eine gute Lokalität, für einen solchen Abend. Ein kurzweiliges, klanglich stimmiges und  launiges Chorkonzert der besonderen Art, wurde geboten.  Den  25 Chormitgliedern und den  400 Zuhörern hat er sichtlich gefallen.

Das nächste mal ist Terz In Takt auf der Bielefelder Chörenacht zusammen mit drei weiteren Bielefelder Chören, am 27.11.09 in der Oetkerhalle zu sehen und zu hören. Karten sind noch vorhanden.

( So, oder so ähnlich könnte eine Kritik  über die Konzerte aussehen, falls die Tagespresse darüber schreiben würde)

Rest In Takt beim Klangnetz

 

Beim heutigen Klangevent in der Bielefelder Altstadt , war der Chor Terz In Takt , nicht in voller Größe angetreten. Sozusagen Rest In Takt, wie eine uns für drei Lieder  begleitende Passantin, treffend anmerkte.

Um genau zu sein, waren genau drei der fünfundzwanzig  Mitglieder dabei, gestärkt durch eine ehemalige Mitsängerin und einem Chorblogleser, der über Christines e-mailliste von dem Gesangskonzept gehört hatte. Tatkräftig unterstützt wurde der kleine Haufen Unentwegter von drei Kindern, und so sangen wir aus leibeskräften  “Die Gedanken sind frei” und “Bunt sind schon die Wälder”,  bis die regennassen Notenblätter in sich zusammenfielen.

Gewiss war dies  die kurioseste  Chorformation an diesem Abend, der man eine Ähnlichkeit mit einem herbstlichen Laternensingen , gewiss nachsagen konnte. Nun denn.  Der Veranstalter hatte uns auch ein Schild zukommen lassen, auf dem stand Terz in Takt und Chorblog Bielefeld. Ich hätte es wohl möglich bei unserer Größe  lieber nicht getragen, aber Hermann und mein Sohn trugen es so selbstbewusst und selbstverständlich, dass es ganz natürlich wirkte.

Klein und mutig , sangen wir unsere Lieder, zeitweise begleitet von Passanten, an denen wir unsere vorsorglich 10 gedruckten Liederseiten weitergeben konnten; und die uns tatkräftig sängerisch unterstützten.

Die Auswahl der Liedstücke hatte sich bewährt. Gerade wenn ein Blechbläser und Trommelensemble einer anderen Musikgruppe  in voller Lautstärke an uns vorbeizog oder streifte, entfaltete das Lied, ” Die Gedanken sind Frei” seine größte Kraft und Wirkung.Ein denkwürdiger Abend und eine wunderschöne Aktion. Danke noch an Ruth Seiler, die uns noch so kurzfristig eine Route gebastelt hatte und alle zufälligen Passanten, die mit uns gemeinsam gesungen haben.

sventerzintakt

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