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Archive für November 2009

Die Bielefelder Chörenacht 2009

 Es ist immer etwas besonderes, in der Bielefelder Oetkerhalle aufzutreten. Schließlich gehört das Gebäude mit seinem runden warmen Klang, zu den 10 besten Auftrittsorten in Europa. Zudem fühle ich mich in einem Theater erst richtig wohl, wenn ich dort einmal aufgetreten bin, und weiß wie es tickt.

 

Jetzt weiß ich wie die Oetkerhalle tickt, und natürlich die Bielefelder Chorszene, denn wir waren eingebunden in eine rundum gelungene Veranstaltung. Vier Chöre aus der seit über 25 Jahren bestehenden freien Bielefelder Chorszene , präsentieren ihr musikalisches Schaffen, zur gegenseitigen und eigenen Erbauung.

 

Als erstes traten Terz In Takt, sozusagen als Eisbrecher auf, und wir sangen unsere besten Hits aus dem aktuellen Programm „Haarsträubend“. Also Lieder , die alle in einem Friseursalon spielen, mit einigen kleinen Theatereinlagen. Danach mischten wir uns zu den 600 Zuhörern , und konnten das übrige Programm entspannt verfolgen.

 

Nach uns folgte Klangart, die geschickt einen roten Faden durch die Musik der letzten 500 Jahre sangen. Klanglich gekonnt gesungen, präsentierte sich der Chor in schwarz gekleidet mit roten Schals , der von zwei Chorleiterinnen geführt wird.

 

In der anschließenden Pause gab es genügend Möglichkeiten, mit den Sänger und Sängerinnen der anderen Chöre ein Schwätzchen zu halten. Man kennt sich, und die Freude hier gemeinsam aufzutreten war groß. Nach der Pause sang perfekt intoniert, Quintenkomplott ernsthafte Lieder über den Tod, dirigiert von ihrem rund erneuertem Chorleiter, wie der Veranstalter und Moderator Thomas von Newtone anmerkte.

 

Als vierter Chor beendete der Chit Chat Chor, mit Jazzstücken des letzten Jahrhunderts, den Chorreigen. Wie immer formvollendet in Gesang, Auftritt und Bühnenpräsenz. Als dann alle Chöre gemeinsam auf der Bühne das Abschlußlied sangen, tobte der Saal voller Begeisterung.

Ein durchweg gelungener, kurzweiliger musikalischer Musikabend, in dem sich die Bielefelder Chorszene in ihrer Vielfalt präsentierte, zur Freude aller beteiligten Sänger, Chorleiter und Zuhörer. Danke an den Veranstalter, der dies professionell umgesetzt hatte.

Eine Anmerkung sei gestattet: Beim Büfett hätten es ruhig ein paar Brötchen mehr sein können, die für 100 Sänger und Sängerinnen dankenswerterweise bereitgestellt wurden. Die Getränkeauswahl war perfekt.

 

 

Musik von Hermanns altem Dual Plattenspieler

Chöre dienen nicht allein als Hort gesanglicher Gemeinsamkeit und Befindlichkeiten. Sie sind auch Orte von Tauschgeschäften und Verschenkungen.

So habe ich in den letzten Jahren durch einfaches Nachfragen: ” Hat jemand von euch eine Motorsäge, eine Tischtennisplatte, einen Schallplattenspieler, ungenutzt im Haus rumstehen ?”, genau diese drei Dinge bekommen. Der/die  eine wollte es loswerden, ich konnte es gebrauchen. Danke an alle.

Gestern habe ich unser  altes Familien Röhrenradio vom Dachboden geholt. Florenz Blaupunkt - Stereo mit HIFI Taste.  So viele Erinnerungen werden wach. Die großen Tasten, die drehbaren Knöpfe, das magische grüne Auge, das bei optimaler Sendereinstellung  leuchtet. Baujahr 1959.

Das Gerät ist älter als ich . Als Kind lauschte ich gebannt, den fremden Tönen aus aller Welt, den fremden Sprachen und den pfeifenden und rauschenden Tönen, aus dieser magischen Kiste. Manchmal hörte ich die Geheimnachrichten der DDR Spionage. Zahlencodes.  Drei- vier- neuen, acht,…. selbst die Zahlen klangen fremd und aufregend.

Ich stecke  das Kabel in die Steckdose und drücke die schwerfällige  UKW Taste . Es dauert ein wenig bis sich der Ton aufbaut.

Der UKW - Empfang ist immer noch gut, leider knackt und rauscht es manchmal. Der Klang ist optimal. So klingt ein Radio.
Danach habe ich  den alten Dualplattenspieler, den mir Hermann von TerzInTakt geschenkt hatte,  daneben gestellt und meine alten  Schallplatten.
Zwischen dem Plattenspieler und dem Röhrenradio schloss ich noch einen Vorverstärker an.

Ein warmer satter Sound ergießt sich aus den alten 6 Watt Lautsprechern und können den Raum mit Klang gut füllen. Alles in Stereo und HIFI. Als ersten Test habe ich meine alte  LP von Kraftwerk aufgelegt. RADIO-AKTIVITÄT.Diese Musik von Kraftwerk  und das Röhrenradio von Blaupunkt. Als währen sie für einander bestimmt. So klingt Sound.

Hier der Link zum Lied Radioland: Kraftwerk  ( wobei der Sound über Internet nicht vergleichbar ist)

Danke Hermann.

Auf er stan den aus ….

… Ru  i nen
( o.k. diesmal war es ehr ein Krankenhaus)…. Harald ist wieder da.

Unsere graue Eminenz im Chor, war nach kurzer Krankheit, wieder bei der Chorprobe dabei . Wir freuen uns alle.
Spontan begrüßte ich ihn mit der DDR Hymne auf den Lippen: Auferstanden aus Ruinen…

Eigentlich klingt die ja so: Nationalhymne für das einige deutsche Land aus der DDR
Hildegard Knef sang die gleiche Melodie zeitgleich mit einem anderem Text: Good by Jonny

( Wer diese Parallele nicht glaubt, möge einfach die deutsche Nationalhymne der DDR mit dem Text von  Good By Jonny singen, und  dann erkennen,…. die Melodie ist gleich, allein der Rhythmus und ( natürlich ) der Text ist anders.

Ich möchte diese beiden Musikvorschläge für unser nächstes Konzertkonzept vorschlagen: Singen  wir einfach mal politische Lieder !!!…..
…..und was daraus wird.

Birgit ergänzte Montag noch zu unserem Haarsträubendem Programm: “Machen wir doch noch zusätzlich eine WesterWelle.”
Ich finde das gut: TerzInTakt wird Politisch.

Grüße an alle, aber vor allem an Harald

sventerzintakt

PS: Und nicht verheimlichen möchte ich die Version aus dem Jahr 1972 aus Österreich: http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q

Nach dem Konzert, ist vor…..

… dem Konzert .


Unser nächster Chorauftritt findet schon in wenigen Wochen statt.
( Genauer am 27.11.2009 um 20:00 Uhr in der Oetkerhalle)

Wir gehören ( zusammen mit drei anderen Chören) seit neustem geadelt, zu den Kronjuwelen des ostwestfälischen Harmoniegesangs. ( Wir von Terz in Takt haben das natürlich schon immer geahnt, aber hätten  uns natürlich nie getraut dies so zu benennen) Mit drei weiteren wunderbaren Chören gestalten wir die Bielefelder Chörenacht. Wir werden jetzt üben, üben und üben. Und Karten verkaufen, verkaufen, und verkaufen. Aber lest einfach hier die Vorankündigung des Veranstalters:

“Schon lange gibt es eine große und lebendige alternative Chorszene in
Bielefeld. Über Jahre hat sie sich immer mehr entwickelt und eine Handvoll
von ihnen bietet heute Chormusik von hoher Qualität und mit viel Spaß
und Sinn für die große Show. Musikalisch wird das Konzert ein bunter
Streifzug zwischen Klassik und Jazz, Folk und Pop, traditionellem und
modernem Chorgesang. Wir erwarten die Kronjuwelen des ostwestfälischen
Harmoniegesangs und einen humorvollen und ereignisreichen
Abend in der Rudolf-Oetker-Halle.”

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Das bleibt jetzt einfach mal so stehen.

Mehr dazu unter: http://www.vocal-festival.de/Vokal_Flyer_09_10.Internet.pdf

Vielleicht nur diese Kleinigkeit. Die Knebelchöre haben erst vor einigen Wochen mit einem hochbejubeltem Konzert  die Oetkerhalle a l l e i n e gefüllt. Ob das den vier antretenden Chören auch gelingen wird, wird sich noch zeigen.

Mit sängerischem Gruß

sventerzintakt

Terz In Takt Konzert gestern im Movie

Lange Schlangen vor dem Movie am Hauptbahnhof. Würden noch Karten an der Abendkasse zu bekommen sein?
Die beiden restlos ausverkauften Konzerte  von Terz in Takt unter dem Motto: Waschen, Schneiden, Singen, im Movie am letzten Freitag und Samstag, wurden den Erwartungen seines Publikums vollends gerecht. Die Konzerte wurden mit frenetischem Applaus und mehreren  Zugaben am Ende des Konzertes belohnt.
Bis dahin begleitete das Publikum den Chor mit seiner Chorleiterin Kerstin Harms und unter klavierspielerischer Begleitung von Ludger  Funke, durch eine schmissige Klangreise, aus Lieder rund um einen Friseursalon. Lieder wie sie in dieser Art nur selten zusammengestellt und szenisch dargestellt werden und durch die der Friseuremeister Alfredo und seine zahlreichen Kunden, (allesamt Chormitglieder) das Publikum führte.

Der Welterfolg von Udo Jürgens mit dem Text ” Ich war noch niemals beim Friseur”  wurde vom Publikum launig mitgesungen, Peter Tschaikowskys kleine Wolke wurde in “Graue Locke” gewandelt und  mit Trauerbekundungen  vom den Zuhörern versehen, Ti amo wurde frenetisch bejubelt ( besonders die drei Bäße) und als Zugabe forderte das Publikum  noch einmal den Entertainer-Rag (mit den zwei Läusen in der Hauptrolle)

Terz In Takt Konzerte haben derweil Kultstatus in Bielefeld, und das Movie war eine gute Lokalität, für einen solchen Abend. Ein kurzweiliges, klanglich stimmiges und  launiges Chorkonzert der besonderen Art, wurde geboten.  Den  25 Chormitgliedern und den  400 Zuhörern hat er sichtlich gefallen.

Das nächste mal ist Terz In Takt auf der Bielefelder Chörenacht zusammen mit drei weiteren Bielefelder Chören, am 27.11.09 in der Oetkerhalle zu sehen und zu hören. Karten sind noch vorhanden.

( So, oder so ähnlich könnte eine Kritik  über die Konzerte aussehen, falls die Tagespresse darüber schreiben würde)

Freitag gibt es noch Konzertkarten

Jetzt wird es eng, für alle , die das aktuelle Konzert am 6. und 7. 11.2009 um 19:00 Uhr im Movie Bielefeld noch sehen möchten. Ich rate dazu, an der Abendkasse am Freitag  es zu Versuchen, noch Karten zu bekommen.

Waschen - Schneiden - Singen.
Das aktuelle Konzert wird eine Freude sein, für die gesamte Haarschnittingung und alle die schon einmal beim Friseure waren.
Aktion- Aktion- Aktion:
Freitags und Samstags Eintritt nur 10.– Euro

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